Er floh als Ortskraft in die USA und schoss auf zwei Soldaten: So riskant ist die Aufnahme von Afghanen

vor 7 Monaten

Er floh als Ortskraft in die USA und schoss auf zwei Soldaten: So riskant ist die Aufnahme von Afghanen
Bildquelle: NiUS

Der Terrorakt von Washington, begangen von einem einst mit den Amerikanern gegen die Taliban verbündeten Afghanen, zeigt einmal mehr, wie gefährlich die massenhafte Einwanderung aus dem Land am Hindukusch ist. Auch für Deutschland: Unzureichende Sicherheits-Checks führen zu unkontrollierter Migration auch von Straftätern. Afghanen stellen eine der größten Tätergruppen.

Die schwarz-rote Koalition wollte die Bundesaufnahmeprogramme beenden, doch noch immer werden Afghanen aus Pakistan nach Deutschland eingeflogen. Obwohl nur die Hälfte der etwa 1.800 Afghanen dort von der Ampel-Regierung eine rechtsverbindliche Aufnahmezusage bekam. Weil deutsche NGOs wie die Organisation „Kabul Luftbrücke“ die Fortsetzung des Aufnahmeprogramms für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen gerichtlich erzwingen konnten, muss Bundesinnenminister Dobrindt sie ins Land kommen lassen.

Es gehe um weniger als 2.000 Personen aus vier unterschiedlichen Aufnahmeverfahren, darunter 218 im Rahmen des Ortskräfte-Programms. In den kommenden Wochen werde es weitere Aufnahmen geben, „möglicherweise auch in verstärkter Form“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Afghanen aus den Bundesaufnahmeprogrammen treffen in Hannover ein.

Einer der Gründe für den Innenminister, die Aufnahmeprogramme zu stoppen, sind Sicherheitsbedenken. „Menschen, die eine Sicherheitsüberprüfung nicht bestehen, können nicht nach Deutschland kommen“, stellte Alexander Dobrindt heute im Bundestag klar.

Wie berechtigt diese Sicherheitsbedenken sind, zeigt der Terrorakt, den Rahmanullah Lakanwal in Washington, D.C. verübte, als er zwei Soldaten der Nationalgarde angriff. Der Fall ist besonders aufsehenerregend, weil der Afghane Berichten zufolge über zehn Jahre in der afghanischen Armee diente – womit er etwa 15 Jahre alt gewesen sein muss, als er in die Streitkräfte eintrat – und an der Seite von US-Spezialkräften gegen die Taliban in Kandahar kämpfte. 2021 reiste er im Rahmen eines Programms der Biden-Regierung, das rund 90.000 Afghanen die Beantragung eines Sonder-Einwanderungsvisums ermöglichte, in die USA ein.

Fox News berichtet zudem, dass Lakanwal in Afghanistan mit verschiedenen anderen US-Regierungsbehörden zusammenarbeitete, darunter der Central Intelligence Agency (CIA). Konkret war er Teil der von der CIA unterstützten Kandahar Strike Force (KSF), in Geheimdienstkreisen als NDS-03 bekannt. Diese operierte außerhalb der Befehlskette des US-amerikanischen und afghanischen Militärs, jedoch direkt unter der CIA, und führte verdeckte Anti-Terror-Operationen durch, darunter nächtliche Razzien und Attentate gegen Taliban und al-Qaida.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel

Ist Professor Fratzscher ein verkappter Nörgler, der wegtreten sollte?

vor 32 Minuten

Ist Professor Fratzscher ein verkappter Nörgler, der wegtreten sollte?

„Es gibt auch keinen Grund für Pessimismus und Schwarzmalerei über die Zukunft unseres Landes. Es liegen nicht die beste...

Publisher Icon
Tichys Einblick
Vom Verfassungsschutz beobachtet: „Widersetzen“-Sprecher kommt von linksextremer Organisation

vor etwa 1 Stunde

Vom Verfassungsschutz beobachtet: „Widersetzen“-Sprecher kommt von linksextremer Organisation

Die offiziellen Sprecher der von linken Parteien, Gewerkschaften und Kirchen unterstützten Anti-AfD-Initiative „Widerset...

Publisher Icon
Apollo News
ARD-Staatsfunkerin lügt: Natürlich hat die AfD die Angriffe auf alternative Journalisten verurteilt!

vor etwa 1 Stunde

ARD-Staatsfunkerin lügt: Natürlich hat die AfD die Angriffe auf alternative Journalisten verurteilt!

Nach den brutalen Prügel-Attacken auf alternative Journalisten am Rande des Erfurter AfD-Bundesparteitags sorgt ARD-Börs...

Publisher Icon
Deutschland Kurier
CDU-Wagen auf Kölner CSD ausgebuht und ausgepfiffen

vor etwa 1 Stunde

CDU-Wagen auf Kölner CSD ausgebuht und ausgepfiffen

Beim Kölner Christopher Street Day bekam die Union eine Lektion, die keine Parteiklausur besser liefern könnte. Der Wage...

Publisher Icon
Tichys Einblick
Medien als publizistischer Arm der Antifa-Schläger: Angriffe auf Reporter in Erfurt werden verschwiegen

vor etwa 1 Stunde

Medien als publizistischer Arm der Antifa-Schläger: Angriffe auf Reporter in Erfurt werden verschwiegen

Brutale Prügelattacke auf Reporter freier Medien in Erfurt – und die ARD erwähnt es in einem Nebensatz, das ZDF gar nich...

Publisher Icon
NiUS
„Leider strafrechtlich relevant“: Widersetzen ist sich seiner Taten bewusst – und gibt Tipps zur Strafvermeidung

vor etwa 2 Stunden

„Leider strafrechtlich relevant“: Widersetzen ist sich seiner Taten bewusst – und gibt Tipps zur Strafvermeidung

Das Bündnis „Widersetzen“ hat nach dem Wochenende in Erfurt eine Nachbereitungs-Slideshow auf Instagram veröffentlicht u...

Publisher Icon
Apollo News