Julius Böhm zur Zurückhaltung deutscher Medien im Epstein-Skandal: „Vielleicht ist es die Furcht vor dem Höllenschlund, der sich da auftut“

vor 4 Monaten

Julius Böhm zur Zurückhaltung deutscher Medien im Epstein-Skandal: „Vielleicht ist es die Furcht vor dem Höllenschlund, der sich da auftut“
Bildquelle: NiUS

Der Epstein-Sumpf weitet sich bis ins Herz Deutschlands aus. Nun gerät ein Träger des Bundesverdienstkreuzes in den Fokus: Um Henry Jarecki sind kompromittierende E-Mails aufgetaucht. Der Großinvestor, der in Heidelberg als großzügiger Förderer auftrat, soll zugleich zu den engen Vertrauten Jeffrey Epsteins gehört haben – und womöglich in dessen Machenschaften verstrickt gewesen sein.

„Philanthropie gilt als Statussymbol der Superreichen“, ordnet NIUS-Redakteur Julius Böhm ein. „Während der normale Bürger sich mit Markenprodukten ein Stück Erfolg leisten möchte, inszenieren sich Milliardäre als Wohltäter – als Menschen, die die Welt verbessern wollen.“ Doch genau diese Fassade könne brüchig werden, wenn sich Vorwürfe verdichten und ein anderes Bild sichtbar werde.

Julius Böhm führt aus:

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