Gefängnismitarbeiter und medizinisches Personal am Metropolitan Correctional Center sollen an Epsteins Todestag eine Attrappe seines Körpers abtransportiert haben, um den Medienrummel vor dem Gefängniskrankenhaus abzuschütteln. Das geht aus FBI-Unterlagen aus den neu veröffentlichten Epstein-Files hervor. Zuerst hatte die Daily Mail über die neu entdeckten Dokumente berichtet.
Demnach sollen die Mitarbeiter des Krankenhauses eine mit Laken abgedeckte Attrappe in einen Van verladen haben, um die Presse abzulenken. Erst in einem zweiten Fahrzeug soll den Unterlagen zufolge dann der echte Körper Epsteins transportiert worden sein. Bei den FBI-Dokumenten handelt es sich um Gesprächsprotokolle der Ermittlungsbehörde mit Mitarbeitern der Gefängniswache. Die Interviews wurden zwei Tage nach dem offiziellen Todesdatum von Epstein geführt und umfassen sechs Seiten.
Epstein war am 10. August 2019 um 6:33 Uhr morgens von Gefängniswärtern tot in seiner Zelle aufgefunden worden – mit einer Schlinge um den Hals. Schnell drang die Information zu den Medien durch. Bald darauf bildete sich eine Ansammlung von Pressevertretern und Fotografen vor dem Areal. Aus dem FBI-Dokument geht hervor, dass ein Mitarbeiter des Office of Chief Medical Examiner (OCME) zunächst im Gefängnis angerufen und darüber informiert haben soll, dass er mit einem schwarzen Fahrzeug an die Laderampe vorfahren werde, um Epstein abzuholen.
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