Die globale Luftfahrt steht aktuell vor einer der schwersten Versorgungskrisen der letzten Jahrzehnte: Ausgelöst durch den anhaltenden Nahost-Konflikt hat sich der Preis für Kerosin innerhalb weniger Wochen von 742 auf über 1.700 US-Dollar pro Tonne mehr als verdoppelt. Gleichzeitig drohen in mehreren Regionen echte physische Engpässe, berichtet der Telegraph. Weltweit streichen deshalb Airlines Tausende Flüge, erhöhen Ticketpreise und arbeiten fieberhaft an Notfallplänen – von Tankstopps auf Umwegen bis hin zu dauerhaften Streckenstreichungen.
Laut Daten des Aviation-Analytics-Unternehmens Cirium wurden am Montag weltweit 7.049 von 104.618 geplanten Flügen gestrichen – das entspricht mehr als sieben Prozent und fast dem Doppelten des Vorjahreswerts. Besonders betroffen sind Langstreckenverbindungen und Regionen, die stark von Rohöl aus Nahost abhängig sind.
Der britische Aviation-Consultant Alex Macheras, der die Lage auf X detailliert kommentiert, warnte eindringlich: „A serious jet fuel shortage is less than a week away across multiple different markets, including at some major European airport hubs.“ Also: Ein schwerwiegender Mangel an Flugtreibstoff steht in weniger als einer Woche in mehreren Märkten bevor, darunter auch an einigen großen europäischen Flughafendrehkreuzen.
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