Der Afghane, der am Mittwoch zwei Menschen in Aschaffenburg mit einem Messer tötete, soll bereits zuvor durch Messerkriminalität aufgefallen sein. Laut Bild verletzte Enamullah O. eine ukrainische Frau im vergangenen August durch eine Schnittwunde. Zu der Zeit lebte er in einer Gemeinschaftsunterkunft in Alzenau, einer Kleinstadt der Nähe von Aschaffenburg.
„Er schnitt einer Landsfrau von mir immer wieder in die Haut. Sie schrie um Hilfe, ich alarmierte die Polizei“, teilte eine ukrainische Bewohnerin jetzt der Zeitung mit. Der vermutlich 28-Jährige habe sein Zimmer nach dem Angriff dennoch wieder beziehen können. Ein Video, das RTL vorliegt, soll zeigen, wie der Täter von weiteren Bewohnern auf dem Boden fixiert werden muss.
Insgesamt fiel Enamullah O. seit seiner Einreise im November 2022 bereits mehrfach strafrechtlich auf – mindestens dreimal wandte er Gewalt an. Jedes Mal landete er zur psychiatrischen Behandlung in Einrichtungen. Dreimal wurde er wieder entlassen. Zudem soll er 2023 von der hessischen Polizei aufgeschnappt und Drogen sichergestellt worden sein.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











