Die Willkür-Razzia bei dem konservativen Berliner Medienwissenschaftler und Publizisten Prof. Dr. Norbert Bolz weitet sich zu einem neuen handfesten Justiz-Skandal aus! Inzwischen steht fest, dass auch dieser Fall von dem berüchtigten staatlichen Denunziationsportal „Hessen gegen Hetze“ losgetreten wurde. Diese sogenannte „Meldestelle“ spielte eine Rolle u.a. in der „Schwachkopf“-Affäre um Robert Habeck („Grüne“) und bei der Justiz-Willkür gegen DK-Chefredakteur David Bendels wegen des Faeser-Memes „Ich hasse die Meinungsfreiheit“. Die Empörung über den neuen unglaublichen Anschlag auf die Presse- und Meinungsfreiheit reißt nicht ab.
Mit der Hausdurchsuchung bei Norbert Bolz wegen eines fast zwei Jahre zurückliegenden satirischen Beitrags auf dem Kurznachrichtendienst X gibt es einen neuen prominenten Fall, der durch die staatliche Meldestelle „Hessen gegen Hetze“ losgetreten wurde. Das bestätigte Bolz-Anwalt Joachim Steinhöfel.
Am 20. Januar 2024 hatte Kolumnist Norbert Bolz (u. a. „WELT“) auf der Plattform X einen Beitrag der linksextremen „tageszeitung“ (taz) kommentiert und sich dabei nach Ansicht der Ermittler einer verbotenen Nazi-Parole bedient. Am 23. Oktober 2025 um 8.53 Uhr klopften vier Polizisten an die Tür von Bolz und durchsuchten wegen des Tweets sein Haus.
Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft war der Grund für den Durchsuchungsbeschluss tatsächlich jener inkriminierte Tweet, in dem es geheißen hatte: „Gute Übersetzung von ‚woke‘: Deutschland erwache!“.
Diesen Satz hatte Bolz als Reaktion auf einen später wieder gelöschten Tweet der „taz“ gepostet. Dieser begann mit den Worten: „AfD-Verbot und Höcke-Petition: Deutschland erwacht“.
Die Ermittler werfen Bolz vor, damit eine verbotene Parole der NSDAP verwendet zu haben. Bolz betont, er habe diese Worte erkennbar ironisch und keinesfalls zustimmend verwendet.
Wie kam der Stein ins Rollen?
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