Nachdem herauskam, dass Russland unbefugt das Satelliteninternet Starlink für seine Angriffsdrohnen nutzt, hat SpaceX-CEO Elon Musk am Sonntag verkündet, Maßnahmen ergriffen zu haben, um dies künftig zu verhindern. Die Maßnahmen hätten nun bereits „Wirkung gezeigt“. „Lasst uns wissen, wenn mehr getan werden muss“, erklärte Musk auf X, an die Ukraine gerichtet.
Konkret löste SpaceX das Problem technisch durch eine Verbindungsunterbrechung bei einer bestimmten Bewegungsgeschwindigkeit der Drohnen, wie unter anderem der Fachblog DroneXL berichtet. So erscheint bei Starlink-Terminals eine Fehlermeldung, sobald die Drohnen eine Geschwindigkeit von 75 bis 90 km/h erreichen.
Diese Geschwindigkeit liegt leicht unter der Reisegeschwindigkeit der russischen Angriffsdrohnen. Dadurch, dass sich ukrainische Drohnen langsamer bewegen, bleiben diese von der Geschwindigkeitsschranke unberührt. Von der Geschwindigkeitsbegrenzung ausgenommen sind außerdem Terminals, die offiziell dem ukrainischen Militär gehören.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











