Der Rektor einer Schule in Baden-Württemberg untersagt eine Demokratie-Veranstaltung vor Achtklässlern, weil die externe Referentin sich weigert, Männern die Hand zu geben. Verantwortlich für den Workshop zur Demokratiebildung ist das Kultusministerium in Baden-Württemberg. Auf Anfrage von NIUS schiebt die Behörde von Ministerin Theresa Schopper (Grüne) die Verantwortung auf die durchführende NGO ab.
Die Worte des Schuldirektors könnten schärfer nicht sein: „Sehr geehrte Eltern der Klassenstufe 8, ich möchte Sie darüber informieren, dass ich eine für den 3. März 2026 geplante Veranstaltung untersagt habe“, heißt es in einem Rundschreiben vom 4. März, das NIUS exklusiv vorliegt. „Die im Auftrag des Kultusministeriums entsandte Referentin verweigerte Gesprächspartnern anderen Geschlechts aufgrund ihres Geschlechts den Handschlag.“
Ereignet hatte sich der Vorfall am Bildungszentrum Bretzfeld in Baden-Württemberg. Das Kultusministerium entsendet regelmäßig externe Referenten an die Schulen des Landes, um über gesellschaftliche Entwicklungen im Rahmen unserer Demokratie aufzuklären. Die Workshops zielen darauf ab, Schüler für Formen „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ zu sensibilisieren, „Vorurteile durch die Begegnung mit anderen Lebenswelten und religiösen Überzeugungen abzubauen sowie wechselseitige Empathie zu fördern und demokratische Diskursformen einzuüben“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











