Einzelpersonen wie Konrad Adenauer und Ludwig Erhard haben den Aufstieg der Bundesrepublik nach der NS-Katastrophe bewirkt. Die CDU brauchten sie wegen der Rolle der Parteien nach dem Grundgesetz. Adenauer und Erhard waren – anders als die meisten nach ihnen kommenden Spitzenpolitiker – keine Parteipolitiker. Nach den beiden nahm die Bürokratisierung der Parteien durch immer mehr Gesetze ihren grenzenlosen Lauf. In den Siebzigern und Achtzigern waren Geschäftsordnungs-Virtuosen die bestimmenden Kräfte auf Parteitagen. Die folgende Überausstattung der Parlamente und ihrer Abgeordneten mit immer mehr Mitarbeitern schuf den Anlern-Beruf Parteipolitiker. Wer ihn ergreifen will, muss in jüngsten Jahren beginnen, hat keine Zeit für solide fachliche Bildung und Praxis im Erwerbsleben von Bürgern, die den parteipolitischen Riesenapparat mit ihren Steuern finanzieren müssen. Diese Auslese garantiert, dass es geistig und wirtschaftlich unabhängige Personen in der Politik nicht geben kann. Das Ergebnis ist eine parteipolitische Klasse, die gegen alle Wirklichkeit des Lebens der Massen immun ist.
Nur das US-Democrazy Instititute und das im heutigen TE-Wecker referierte YouGov-Institut zeigten andere Ergebnisse als den eingefrorenen Durchschnitt von sechs bekannten deutschen Instituten. Hier der von vorgestern …
… und hier der vom 13. Februar.
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