Nach der Abstimmung im Bundestag am Mittwoch, bei der ein Unionsantrag auch mit den Stimmen der AfD eine Mehrheit bekam, kam es in ganz Deutschland zu linksradikalen und -extremen Demonstrationen gegen die CDU. Auch in Köln waren am Mittwochabend Demonstranten aufmarschiert. Dabei überschritten die Demonstranten auch Grenzen von Recht und Anstand.
Der Kreisgeschäftsführer der CDU Köln, Bastian Ebel, schildert gegenüber Apollo News die Situation vor seiner Geschäftsstelle. Er berichtet von Angst und Einschüchterung der Mitarbeiter durch die Demonstrationen. Die Demonstranten hätten auch mit Stickern und Plakaten Sachbeschädigungen begangen. Teilnehmer des Protests hätten sich später vermummt und im Stadtgebiet auch mit Pyrotechnik geworfen. Die Schilderung deckt sich mit Medienberichten. Die Polizei Köln bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass in diesem Zusammenhang ermittelt werde.
Ein berichtender WDR-Redakteur, der bei der Demonstration vor Ort war, soll die Ängste vor diesen teils gewalttätigen und radikalen Demonstranten jedoch einfach weggewischt haben. Im Gespräch mit dem Kreisgeschäftsführer soll er die Angriffe und die empfundene Bedrohung einfach als „Berufsrisiko“ für die CDU-Mitarbeiter abgetan haben. Der Kreisgeschäftsführer zeigte sich empört über dieses Auftreten des Redakteurs. Der WDR äußerte sich auf eine kurzfristig angesetzte Anfrage gegenüber Apollo News nicht zu dem Vorgang.
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