„Eine unfassbar intelligente Frau“, lobt die Linken-Chefin Heidi Reichinnek die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock auf der linken Digitalkonferenz Republica, die vom 26. bis zum 28. Mai in Berlin unter dem Motto „Generation XYZ“ stattfindet. Zudem fantasiert Reichinnek davon, dass ihre Partei die 20-Prozent-Marke in der Zukunft durchbricht.
„Bei aller Kritik, die auch wir an Annalena Baerbock haben – was die Frau ausgehalten hat, diese dreieinhalb Jahre an Angriffen, gerade auch an sexistischen, das ist krass“, sagte Reichinnek auf der Konferenz, während einer Podiumsdiskussion vor Hunderten von Menschen. Aus dem Publikum folgte lauter Applaus. „Das muss man auch mal ganz klar sagen“, so Reichinnek.
Dass die ehemalige Außenministerin wegen der Führung des Auswärtigen Amtes unter harscher Kritik steht, erwähnt Reichinnek allerdings nicht. Nicht zuletzt weist ein aktueller Bericht des Spiegels auf massive Sicherheitslücken bei dem Aufnahmeprogramm der Bundesregierung für Afghanen und der Vergabe von Visa hin. Dabei habe das von Baerbock geführte Ministerium auf eine besonders laxe Vergabepraxis gedrängt – ohne Rücksicht auf Sicherheitsbedenken (Apollo News berichtete).
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