Erneut kommt es in Frankreich zu einem islamistischen Anschlag. In der Stadt Mülhausen im französischen Elsass stach ein Angreifer auf mehrere Menschen ein. Dabei ermordete er eine Person und verletzte mindestens drei, jedoch laut französischen Medienberichten fünf weitere Personen. Während seiner Tat rief der Mann „Allahu Akbar“ (Arabisch für „Gott ist am größten“).
Der Täter handelte aus islamistischen Motiven. Das bestätigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in einer Stellungnahme zur Tat – er sprach von „islamistischem Terrorismus“. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat bereits die Ermittlungen wegen Tötung und versuchter Tötung mit Terrorbezug aufgenommen.
Bei dem Täter soll es sich laut französischer Polizei um einen 37-jährigen illegalen Migranten aus Algerien handeln. Der Mann ist ausreisepflichtig und der Polizei bereits wohlbekannt. Er wurde bereits wegen Terrorverherrlichung verurteilt, saß zuletzt in Hausarrest und musste sich täglich bei der Polizei melden. Trotz Versuchen seitens der französischen Justiz gelang eine Abschiebung bislang nicht.
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