Im EU-Parlament ist der Weg für weitere Verhandlungen über den digitalen Euro nun frei. Monatelang hatten sich die Verhandlungsführer im Parlament nicht einigen können, ob mit dem digitalen Euro auch online bezahlt werden kann. Wie aus einem Entwurf hervorgeht, der Euronews vorliegt, hat der führende Berichterstatter Fernando Navarrete seine Haltung aufgegeben, dass der digitale Euro nur für Offline-Zahlungen verfügbar sein soll.
Diese Änderung macht den Weg für eine weitere Einigung frei. Denn das gesamte Plenum muss noch zu einer gemeinsamen Position finden, ehe es einen offiziellen Gesetzestext geben kann. Die EU-Kommission und der Rat der Europäischen Union haben sich bereits jeweils auf eine Position geeinigt. Beide Institutionen sind dafür, dass der digitale Euro sowohl online als auch offline verfügbar sein soll.
Online zu zahlen bedeutet, dass man zum Beispiel beim Online-Shopping anstatt mit einem System wie PayPal dann mit dem digitalen Euro bezahlt. Beim Offline-Bezahlen gibt es kein Internet; das Geld geht direkt von einer digitalen Geldbörse in die andere. Doch anstatt Bargeld wechselt die digitale Version den Besitzer.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











