Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (71, CDU) hat mit neuen Äußerungen zur Vorgeschichte des Ukraine-Krieges für Aufsehen gesorgt. In einem Interview mit dem ungarischen Online-Medium Partizán erklärte die frühere Bundeskanzlerin unter anderem, dass Polen und die baltischen Staaten durch ihr Verhalten 2021 indirekt zur Eskalation in der Ukraine beigetragen hätten.
Wörtlich sagte Merkel: „2021 im Juni habe ich gefühlt, dass das Minsk-Abkommen von Putin nicht mehr ernst genommen wird, und deshalb wollte ich ein neues Format, dass wir mit Putin direkt als Europäische Union sprechen.“ Dieses Vorhaben sei jedoch gescheitert: „Das wurde von einigen nicht unterstützt. Das waren vor allem die baltischen Staaten, aber auch Polen war dagegen.“ Die betroffenen Länder hätten „Angst“ gehabt, „dass wir keine gemeinsame Politik gegenüber Russland haben“.
Nach Merkels Darstellung habe das Scheitern des Vorstoßes entscheidend zur weiteren Eskalation beigetragen: „Auf jeden Fall ist es nicht zustande gekommen. Dann bin ich aus dem Amt geschieden, und dann hat die Aggression Putins begonnen“.
PUTINS KRIEG: Heftige Angriffe vor Nato-Gipfel! Russland feuert massiv auf Ukraine I WELT LIVESTREAM











