Eigene Partei außen vor gelassen: In CDU und CSU bricht die Hölle gegen Merz los

vor 11 Monaten

Eigene Partei außen vor gelassen: In CDU und CSU bricht die Hölle gegen Merz los
Bildquelle: Apollo News

Deutschland verhängt ein Waffenembargo gegen Israel, verkündet das Bundeskanzleramt von Friedrich Merz. Seine eigene Partei wurde von der Entscheidung mehr als nur überrumpelt – Merz vollzog diesen diametralen Kurswechsel offenbar völlig unabgestimmt mit den eigenen Leuten.

Die Fraktion fühlt sich regelrecht überfahren von der Entscheidung – es herrscht totale Fassungslosigkeit nicht nur über die Entscheidung in der Sache, sondern auch den Stil des Kanzlers dabei. „Merkel hat ja wenigstens noch so getan, als würde sie die Partei einbinden“, zitiert Nius einen hochrangigen CDUler. „Ich kann mir nicht mehr erklären, was Merz da macht.“ Ein Mitglied der Unions-Führung erklärt der Nachrichtenseite: „Wir würden vollkommen überrascht.“ „Ein prominenter CDU-Mann“ sagt dem Springer-Journalisten Paul Ronzheimer: „Es ist absolut irre! Was soll das ausgerechnet jetzt?“

Insbesondere die CSU scheint über das Vorgehen des CDU-Chefs empört. Gegenüber Bild wird aus der Partei betont, dass man „an dieser Entscheidung nicht beteiligt war und davon überrascht ist“. Dabei haben die Christsozialen sogar Staatsminister im Auswärtigen Amt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, sozusagen der oberste CSUler in der Bundesregierung, hatte vor kurzem noch Israel besucht und dabei Israels Recht auf Selbstverteidigung und die volle Unterstützung Deutschlands dabei unterstrichen. Jetzt straft sein Kanzler ihn mit seinem Kurswechsel plötzlich Lügen?

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