In wenigen Monaten tritt die neue Grundsteuer-Berechnung in Kraft, doch für die meisten Immobilienbesitzer herrscht noch immer Unklarheit über die finanziellen Auswirkungen. Der Eigentümerverband Haus und Grund schlägt Alarm und spricht von einem „echten Staatsversagen“.
Verbandspräsident Kai Warnecke sagte gegenüber der Bild am Sonntag: „Rund 90 Prozent der Haushalte wissen noch nicht, wie viel Grundsteuer sie im nächsten Jahr zahlen müssen. Das ist absurd und echtes Staatsversagen. Schließlich hatte der Staat fast sechs Jahre Zeit für die Reform.“
Warnecke prognostiziert, dass zahlreiche Kommunen aufgrund ihrer angespannten Finanzlage die Hebesätze anziehen könnten. Dies würde zu einer deutlichen Mehrbelastung für Millionen von Haushalten führen. In Extremfällen könnten die jährlichen Zusatzkosten sogar die 1.000-Euro-Marke überschreiten.
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