Nachdem er in der Nacht vom Balkan zurückgekehrt ist, hat Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Mittwoch auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel gesprochen.
Bei der Veranstaltung äußerte sich der Außenminister erstmals zu der von ihm ausgelösten Syrien-Debatte. Er stehe weiterhin dazu, dass Rückführungen in das vom Krieg zerstörte Land nur eingeschränkt möglich seien. Das sei seine „nüchterne Analyse“ – „als Christdemokrat, als Mensch, als Politiker“.
Er sei durch ein „völlig zerbombtes Damaskus“ gefahren, habe sich von einem Ortsbürgermeister die Situation schildern lassen: „Keine Elektrizität, kein Wasser“. Man dürfe nicht die Empathie und den Blick für die Wirklichkeit dort verlieren, so der Außenminister. Klar sei aber auch: Es brauche Menschen, die das Land wieder aufbauen – und dabei wolle Deutschland unterstützen, so der Außenminister laut SZ. Bundeskanzler Merz hatte hingegen klargestellt, er befürworte eine Rückkehr syrischer Flüchtlinge: „Der Bürgerkrieg in Syrien ist beendet“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











