Das Studentenparlament der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf (HHU) hat sich am Montagabend in einer mehrheitlichen Abstimmung der in Teilen antisemitischen BDS-Bewegung angeschlossen, die einen vollständigen Boykott Israels fordert. Im entsprechenden Beschluss heißt es: „Unsere RepräsentantInnen im Senat bringen die Zusammenarbeit mit israelischen Universitäten, die den Genozid in Gaza unterstützen, im Senat auf und fordern unsere Universität dazu auf, diese zu prüfen und abzubrechen.“ Über den Beschluss berichtet die Welt – bislang wurde er noch nicht auf der Seite des Studentenparlaments veröffentlicht.
Weiter heißt es: „Unsere Universität arbeitet nach mehr als zwei Jahren Genozid in Gaza immer noch mit israelischen Universitäten zusammen, welche eine instrumentelle Rolle in der Waffenentwicklung und Produktion für die IDF spielen.“ Der Text wurde von der lokalen Gruppe der BDS-Bewegung beantragt – ausgeschrieben „Boycott, Divestment, Sanctions“ (zu Deutsch: „Boykott, Desinvestition, Sanktionen“).
Mithilfe dieser Mittel will diese weltweite linksextreme Bewegung den Staat Israel vollständig international isolieren und so langfristig zu Fall bringen. Insbesondere seit dem Massaker der islamistischen Hamas an israelischen Zivilisten am 7. Oktober 2023 und der darauffolgenden militärischen Reaktion Israels hat die Bewegung Zulauf erhalten.
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