Was macht man, wenn einem ein Buch nicht gefällt? Man legt es weg. Oder, wenn man Denis Scheck heißt und bei den Öffentlich-Rechtlichen beheimatet ist, nennt man es eine „hirnlose Wichsvorlage für Rassisten und Faschisten“. So geschehen bei ‚Druckfrisch‘, dem literarischen Fegefeuer der ARD. Moderator: ein Mann mit dem Habitus eines ältlichen Beichtvaters. Man wirft einen Blick hinein und die Gosse blickt zurück.
Man wartet förmlich auf den Aufschrei „Hexe!“ bei diesem mittelalterllich anmutenden Spektakel von Scheck. Nur die Mistgabeln fehlen – aber vielleicht sind die gerade beim Requisitenverleih der heute-show.
In seiner Sendung tut Scheck so, als sei er der letzte Verteidiger der Aufklärung. Tatsächlich erinnert er eher an einen schlecht gelaunten Türsteher des guten Geschmacks: Du kommst hier nicht rein – du bist kein progressiver Diskurs!
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











