Der Machtkampf um die Ablösung von Keir Starmer als Premierminister Großbritanniens spitzt sich zu. Am Samstag hat Wes Streeting, der erst am 14. Mai als Gesundheitsminister aus dem Kabinett Starmer zurückgetreten war, bekannt gegeben, gegen Starmer als Parteichef anzutreten, um die Führung von Labour zu übernehmen. Sollte Streeting, der dem rechten Labour-Flügel zugeordnet wird, damit Erfolg haben, wäre sein Weg zum Premierminister nur noch Formsache.
Allerdings ist er mit seinen Umsturzplänen nicht allein: Als weiterer Kandidat für den Parteivorsitz und damit als Nachfolger Starmers als Premierminister gilt Andy Burnham. Momentan ist Burnham Bürgermeister von Greater Manchester, möchte sich jetzt aber noch ins britische Parlament wählen lassen, um im Falle des Falles auch zum Premierminister ernannt werden zu können. Um dieses Amt vollumfänglich ausüben zu können, muss ein Kandidat Abgeordneter im Unterhaus sein.
Weil Burnham das momentan aber nicht ist, hat ein Labour-Abgeordneter auf seinen Sitz verzichtet, damit Burnham nachrücken kann. Die dafür notwendige Nachwahl wurde eigens für den Bürgermeister von Greater Manchester angesetzt und wird im Wahlkreis Makerfield stattfinden. Seine Nominierung wird zwar erst in der nächsten Woche durchgeführt, gilt aber als sicher.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











