Drohnen-Alarm am Münchner Flughafen, Drohnen über dem Oktoberfest, Drohnen-Sichtungen am Himmel über Schleswig-Holstein, Drohnen-Hysterie und Hamsterkäufe in Skandinavien, Drohnen-Abstürze in Polen. Dazu „dröhnen“ deutsche Politiker mit viel Vermutungswissen: „Der Russe ist’s!“ Moskau weist derweil alle Unterstellungen zurück. Wer steckt wirklich hinter den Drohnen-Flügen teils auch über kritischer Infrastruktur?
Fakt ist zunächst einmal: In Deutschland sind nach Angaben des „Verbandes unbemannte Luftfahrt“ mehr 400.000 Drohnen im Umlauf – 385.000 davon in Privatbesitz.
Angenommen, dass jede Drohne im Schnitt einmal im Monat gestartet und von ihrem Besitzer „spazieren“ geflogen wird, taucht mit hoher statistischer Wahrscheinlichkeit irgendwo und irgendwann am deutschen Himmel eine Drohne auf. Und manchmal auch verbotenerweise – denn: Drohnenflüge sind u.a. über Wohngrundstücken (ohne Genehmigung), in Naturschutzgebieten, in unmittelbarer Nähe von Flugplätzen und Flughäfen, über Menschenansammlungen (z.B. Volksfeste) sowie über wichtigen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder militärischen Anlagen verboten. Auch über Bundesstraßen und Bundeswasserstraßen und bestimmten Industrieanlagen ist das Überfliegen untersagt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











