In Estland und Lettland sind Drohnen abgestürzt, die aus dem russischen Luftraum stammen sollen. Die Behörden der Länder gaben an, dass die Vorfälle geprüft werden, wie die Welt berichtet. Noch sei unklar, ob es sich um russische oder ukrainische Drohnen handele. Einsatzkräfte und das Militär seien vor Ort, um die Drohnenteile zu bergen und zu untersuchen.
Die estnische Generalstaatsanwaltschaft teilte mit, dass die Drohne nach bisherigen Erkenntnissen weder auf den Staat noch auf das Kraftwerk Auvere im Kreis Ida-Virumaa gerichtet gewesen sei. Das Kraftwerk befindet sich in einem Landkreis nahe der russischen Grenze. Gegen 3:43 Uhr Ortszeit kollidierte die Drohne mit einem Schornstein des Kraftwerks. Verletzt wurde niemand. Auch das estnische Stromnetz nahm keinen Schaden.
Der Drohnenvorfall ereignete sich, nachdem die Ukraine den russischen Hafen in Ust-Luga angegriffen hatte. Der estnische Ministerpräsident Kristen Michael sagte am Mittwochmorgen, dass der ukrainische Angriff in drei Wellen gegen drei Uhr, sechs Uhr und acht Uhr erfolgte und dabei auch der Luftraum des Staates angesteuert worden sei. Der landesweite Alarm sei mit der dritten Angriffswelle verbunden gewesen, sagte er laut Estonian World. Zugleich äußerte der Chef des Inlandsgeheimdienstes ISS laut Euronews die Sorge, dass es wegen des russischen Krieges öfter zu solchen Vorfällen kommen könnte.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











