Kaum ist der erste Regierungsflieger mit afghanischen Visa-Klägern in Deutschland angekommen, wird schon der Druck erhöht, um eine Fortsetzung des Umsiedlungsprogramms zu erzwingen. 210 Afghanen verlangen jetzt in einem fordernden Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz, Außenminister Johann Wadephul (beide CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), ihre Übersiedlung nach Deutschland zu beschleunigen.
Die Unterzeichner befinden sich nach eigenen Angaben in einem „sicheren Haus“ in der afghanischen Hauptstadt Kabul, wo sie von der „Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ und anderen Partnern nach ihrer Abschiebung aus Pakistan untergebracht worden seien. Angeblich sei ihr Leben „jeden Augenblick bedroht“.
Sie fordern nicht nur ihre Rückführung nach Pakistan sowie die anschließende Umsiedlung nach Deutschland, sondern auch sofortige Verhandlungen mit den pakistanischen Behörden, damit es nicht zu weiteren Verhaftungen und Abschiebungen nach Afghanistan zu verhindern.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











