In Berlin ist es am Samstagabend erneut zu einem Stromausfall gekommen. Gegen 22 Uhr fiel die Versorgung im Stadtteil Nikolassee für rund zwei Stunden aus. Betroffen waren 1.314 Haushalte, teilte ein Sprecher der landeseigenen Stromnetz Berlin GmbH mit. Die Versorgung konnte demnach um 23.35 Uhr wieder vollständig hergestellt werden, bereits um 22.40 Uhr waren einige Haushalte wieder am Netz.
Die Hintergründe des Stromausfalls sind noch unklar. Nikolassee liegt im Berliner Südwesten und gehörte Anfang Januar zu dem Bereich, in dem es infolge eines mutmaßlich linksextremen Anschlags auf eine wichtige Kabelbrücke zu einem tagelangen Stromausfall gekommen war. Eine Gruppe unter dem Namen „Vulkangruppe“ hatte sich zu dem Brandanschlag bekannt.
Betroffen waren damals etwa 100.000 Menschen in 45.000 Haushalten, die bei Minusgraden teilweise in ihren Wohnungen verblieben. Andere wichen in Hotelzimmer aus, nachdem der Berliner Senat angekündigt hatte, die Kosten erstatten zu wollen. Mittlerweile sind gut 2.800 Anträge zur Kostenübernahme beim Senat eingegangen. Mit Stand Anfang April wurde davon erst etwa ein Viertel bearbeitet.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











