Drei gegen Merz: Wie CDU-Generalsekretär Linnemann, CSU-Chef Söder und Unionsfraktionschef Spahn den Kanzler auf Kurs halten wollen

vor 10 Monaten

Drei gegen Merz: Wie CDU-Generalsekretär Linnemann, CSU-Chef Söder und Unionsfraktionschef Spahn den Kanzler auf Kurs halten wollen
Bildquelle: NiUS

Es gibt derzeit nur einen Aktivposten der Union im Kabinett von Kanzler Friedrich Merz (CDU): Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wird ins Feld geführt, wann immer Wirksamkeit und Erfolg der schwarz-roten Koalition gefragt sind. Die Kontrollen an den deutschen Grenzen seien wirkungsvoll und zeigten durch die drastisch gesunkene Zahl von Asylanträgen auch bereits den Erfolg der viel beschworenen „Migrationswende“.

Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, wird vor allem bei Erfolgsmeldungen zu Migrationseinschränkungen hervorgehoben.

Der Kanzler selbst „macht im Ausland eine gute Figur“ heißt es intern, seine Beliebtheitswerte und die Umfragen der Union sind dagegen alles andere als ein Hoffnungszeichen für CDU/CSU. Mit anderen Worten: Dafür, dass Deutschland wieder ernst genommen wird auf der internationalen Bühne, kann sich die Union im Inland nichts kaufen. Eher im Gegenteil: Die klare Unterstützung der Ukraine trifft (nicht nur im Osten) auf eine kriegsskeptische Bevölkerung, und der im Grunde grenzenlose Verteidigungsetat, den Merz den Nato-Verbündeten geliefert hat, macht im Inland ebenfalls vielen Bürgern Angst.

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