Dobrindt berichtet über sinkende Asylanträge auch im Oktober

vor 8 Monaten

Dobrindt berichtet über sinkende Asylanträge auch im Oktober
Bildquelle: Apollo News

Wie die Bild am Sonntag berichtet, sind die Migrationszahlen weiter rückläufig. Einem Vorabbericht zufolge, welcher der Zeitung vorliegt, wurden im Oktober 8.823 Asylanträge gestellt. Die Zahl ist damit 55 Prozent geringer als im Vorjahresmonat, also im Vergleich zu dem Oktober 2024. Dort waren es 19.785 Anträge im Oktober letzten Jahres. Gegenüber dem September ist nur eine kleine Änderung nach unten zu verzeichnen, heißt es weiter. Die Zahl soll im Vergleich zu September um 3,3 Prozent gesunken sein. Von August zu September gab es zuletzt einen Anstieg um 17 Prozent.

CSU-Innenminister Alexander Dobrindt erklärt den Rückgang mit Verweis auf den angeblichen Erfolg der getroffenen Maßnahmen der Bundesregierung: „Unsere Migrationswende wirkt“, sagte der Innenminister in Bezug auf die Oktober-Zahlen der Bild und kündigte weiter an, zukünftig auch intensiver die Zahl der Rückführungen zu steigern. Das Bundesamt für Migration soll dafür unter anderem auch Asylanträge von Syrern prüfen und gegebenenfalls wieder Rückführungen nach Syrien durchführen.

„Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass Abschiebungen nach Syrien durchgeführt werden, beginnend mit Straftätern“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums zuletzt am Samstag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) nach einer gegenteiligen Wadephul-Erklärung. Außenminister Johann Wadephul hatte sich bei seiner Syrien-Reise im Rahmen einer Pressekonferenz bestürzt über die kaputte Infrastruktur vor Ort gezeigt. „Ein solch großes Ausmaß an Zerstörung habe ich persönlich noch nicht gesehen“, sagte der Minister. Mit Blick auf die in Deutschland lebenden Syrer sagte er: „Kurzfristig können sie nicht zurückkehren.“

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