Nach einer Annäherung des Verbands der Familienunternehmer an die AfD, verließ die Drogeriekette Rossmann die Vereinigung. Anschließend rückte der Blick der linken Haltungsgesellschaft auf den Drogerieriesen dm – dieser zog nicht schnell genug mit einem publik gemachten Austritt nach, kassiert dafür einen Shitstorm und fühlt sich missverstanden.
Nach heftigen Reaktionen und Boykottaufrufen in den sozialen Netzwerken hat dm-Chef Christoph Werner seine Aussagen zum Umgang mit der AfD und zum Unternehmerverband „Die Familienunternehmer“ präzisiert. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung (SZ) hatte Werner betont, es sei grundsätzlich legitim, Abgeordnete aller im Bundestag vertretenen Parteien zu einem Parlamentarischen Abend einzuladen. Statt ständig über andere Parteien zu sprechen, sollten politische Entscheidungsträger sich aus seiner Sicht intensiver mit den tatsächlichen Anliegen der Bevölkerung befassen und „Lösungen anbieten, die überzeugen und wirksam sind“.
Dass er nun erneut Stellung bezieht, liegt auch daran, dass er sich mit seinen Positionen bislang missverstanden sieht. Werners zentrales Anliegen sei es, die Wähler der AfD davon zu überzeugen, dass die Partei aufgrund ihrer in Teilen demokratiefeindlichen Ausrichtung keine Alternative darstelle. Eine bloße moralische Verdammung der AfD hält er dagegen für wirkungslos.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











