Die Posse im Fall „Marla Svenja“ Sven Liebich geht in die nächste Runde: Der rechte Aktivist hat erneut einen Änderungsantrag für seinen Geschlechtseintrag gestellt. Nachdem der Aktivist 2024 seinen Geschlechtseintrag auf weiblich ändern ließ, sorgte das für bundesweite Aufmerksamkeit. Nun will Liebich seinen Geschlechtseintrag künftig als „divers“ führen lassen. Zusätzlich möchte er seinen Vornamen in „Anne Frank“ ändern lassen.
Doch nun geht auch der für die Änderung zuständige Landkreis Saalekreis in Sachsen-Anhalt gegen Liebichs Änderungen vor, wie der MDR berichtet. Die Behörde sieht plötzlich in Liebichs Fall einen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes vorliegen. So soll der Kreis im Dezember 2025 einen Antrag beim Amtsgericht Halle gestellt haben, um Liebichs Geschlechtsänderung wieder rückgängig zu machen. Liebich soll laut dem Saalekreis das „Selbstbestimmungsgesetz“ delegitimieren, den Staat vorführen und Transmenschen diffamieren wollen.
Als Beleg soll der Landkreis laut dem öffentlich-rechtlichen Sender eine Rede Liebichs aus dem Jahr 2023 und mehrere Beiträge in den sozialen Medien anführen. Seit 2024 versucht Liebich jedoch rigoros, seine vermeintlich neu angenommene Geschlechtsidentität in der Öffentlichkeit durchzusetzen – etwa auch mit Klagen gegen gegenteilige Behauptungen.
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