Auch am Samstag, dem vierten Tag der von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche durchgesetzten 12-Uhr-Regelung, sind die Spritpreise zum Mittag deutlich gestiegen und haben Rekordwerte erreicht. So kostete nach Angaben des ADAC nach zwölf Uhr mittags ein Liter Super E10 durchschnittlich 2,234 Euro – eine Steigerung von acht Cent. Auch ein Liter Diesel wurde um die Mittagszeit deutlich teurer, nämlich um rund neun Cent auf einen Durchschnittspreis von 2,486 Euro pro Liter.
Der ADAC zieht angesichts der vergangenen Tage eine negative Bilanz zur neuen Regelung: „Für den ADAC zeigen diese Daten, dass das Österreich-Modell den Namen ‚Preisbremse‘ sicher nicht verdient und dass es eher kontraproduktiv wirkt“, heißt es vom Automobilverband gegenüber der dpa.
Am Karfreitag erreicht der Dieselpreis über den Tag hinweg seinen bislang höchsten Tagesdurchschnitt: Ein Liter Diesel kostete demnach 2,391 Euro – kurz nach Mittagszeit war der Preis gar zeitweise auf 2,46 Euro gestiegen.
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