Die Mehrheit der Deutschen hat konservativ bis rechts gewählt, und dennoch zeichnet sich in den ersten Wochen der neuen schwarz-roten Koalition ab, dass linke Politik keineswegs vorbei ist, wie Bundeskanzler Friedrich Merz noch als Wahlkämpfer versprochen hatte. Eine zentrale Rolle im Kampf um die Deutungshoheit nimmt der NGO-Komplex ein, ein Geflecht staatlich geförderter Organisationen, die den Meinungskorridor nach links verschieben. Eine der wichtigsten steuerfinanzierten Organisationen in Deutschland ist die gemeinnützige HateAid GmbH.
Über 5 Millionen Euro flossen seit der Gründung von HateAid im Jahr 2018 aus dem Familien- und dem Justizministerium an die Organisation. NIUS beleuchtet das Konstrukt hinter HateAid und zeigt, welche Abhängigkeiten und Einflussmöglichkeiten daraus erwachsen. Einen ersten Überblick liefert diese Grafik:
Auch bei NIUS Live war HateAid am Montagmorgen Thema. NIUS-Chefreporterin Pauline Voss erklärte das Geflecht zwischen HateAid und Regierung:
Im Juni wurde HateAid – im Rahmen des europäischen „Digital Services Act“, kurz: DSA – zum zweiten Trusted Flagger ernannt, zum „vertrauenswürdigen Hinweisgeber“ also. Das bedeutet: Wenn HateAid eine Aussage in sozialen Netzwerken bei den Betreiber-Plattformen wie X, TikTok, Facebook oder Instagram meldet, muss die Plattform diese Meldung priorisieren und schnellstmöglich eine Entscheidung darüber treffen, ob der gemeldete Beitrag weiter angezeigt werden soll – ein enormer Machtzuwachs für die Organisation also.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











