Die verhängnisvolle Liebe der Linken zu Despoten

vor 6 Monaten

Die verhängnisvolle Liebe der Linken zu Despoten
Bildquelle: NiUS

Von Mao und Stalin über Ho Chi Minh bis zu den Ayatollahs und Maduro: Jeder sich antiwestlich gebärdende Diktator kann sich auf die Unterstützung der USA- und Israelhasser verlassen. Die Linke unterstützt dann jeden noch so grausamen Machthaber.

Es geht wieder los: „Hände weg von Venezuela“, „Stop the bombing“, „Ami go home“. Weltweit setzen sich linke Demonstranten in Marsch, weil es einem Diktator an den Kragen geht. Nicolás Maduro ist ein Diktator und verbrecherischer Kartellboss, der sein Volk hungern lässt, aber er wurde von einem US-Kommando festgenommen, also ist er für Linke der Gute.

Seit vielen Jahrzehnten schweigen sie zu den Verbrechen kommunistischer Regimes. Aber auch zu denen, die, wie die islamistischen Machthaber in Teheran oder die Taliban, einfach nicht zum Westen gehören. Dann sind Demokratie, Frauenrechte oder Minderheitenschutz plötzlich entbehrlich.

Der Diktator Maduro als Held: Demo in Caracas, Venezuelas Hauptstadt.

Von den Gulags der Sowjetunion bis zu den sandigen Dünen des Nahen Ostens hat diese antiwestliche Linke Diktatoren immer wieder zu Helden stilisiert, sie gegen Interventionen der USA, Großbritanniens oder Israels in Schutz genommen und damit die Freiheit verraten – und alle anderen Werte, für die zu kämpfen sie vorgeben. Man täusche sich nicht: Die Zuneigung zu noch den übelsten Despoten ist keine bloße Naivität. Sie ist ein kalkuliertes Bündnis gegen den „Imperialismus“ des Westens, das in grotesker Umkehrung der Verhältnisse Tyrannen zu Märtyrern macht.

Während die Sowjetunion unter der eisernen Faust Stalins ächzte, feierten westliche Linke ihn als Bollwerk gegen den Faschismus und Kapitalismus. Intellektuelle wie Jean-Paul Sartre und Pablo Picasso ignorierten die Säuberungen und den Holodomor, um Stalin als notwendigen Verbündeten im Kampf gegen den Westen zu preisen. Für die vorgeblichen Pazifisten galt die Parole „Besser rot als tot“.

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