Farhad N., der 24-jährige Afghane, der am Donnerstag mit seinem Auto in eine Verdi-Demonstration gefahren ist, hatte eine „islamistische Tatmotivation“. Das bestätigte die Staatsanwältin Gabriele Tilmann, die bei der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) arbeitet, auf einer Pressekonferenz am Freitag. Weiter führte sie aus, dass Farhad auf seinen Social Media-Konten immer wieder religiöse Inhalte postete (Apollo News berichtete). Sein TikTok- und Instagram-Konto wurden gelöscht, doch es gibt noch Beispiele für seine Posts.
Wie Bild berichtet, postete Farhad N. nicht einmal 24 Stunden vor der Tat ein persisch-sprachiges Video, in dem es um den Tod von Muslimen geht. Farhad liegt in dem Video auf einer grünen Wiese. Gemäß einer Übersetzung, die der Zeitung vorliegt, heißt es in dem Video: „Wenn sich die Qual dem Verstorbenen aus irgendeiner Richtung nähert, stehen seine Gebete von oben Wache und erklären, dass es nicht erlaubt ist, aus dieser Richtung zu kommen.“
Weiter heißt es in dem Video: „Allah sagte: ‚Wenn ein gläubiger, frommer oder fleißiger Diener ins Grab gelegt wird, wird ein Gebet über seinem Kopf gesprochen.‘“ Der Afghane selbst postete zu dem Video in einem Textbeitrag folgende Worte: „Oh Allah, beschütze uns immer.“ Wie Nius berichtet, folgten dem Afghanen auf TikTok 33.000 Menschen, auf Instagram sind es 68.000 Menschen.
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