Groß prangt das Porträt von FDP-Chef Christian Lindner auf dem Titel der aktuellen Spiegel-Ausgabe. Die fette Überschrift: „Der Täuscher“ („Wie Christian Lindner die FDP beherrscht und gefährdet“). Doch wer die jüngsten Texte des Hamburger Magazins über Lindner liest, kommt zu dem Eindruck, dass die „Täuscher“ in der Spiegel-Redaktion sitzen und nicht in der FDP.
Erster Rohrkrepierer ist die Titelgeschichte selbst, in der der Eindruck erweckt wird, Lindner habe mit seinem engen Vertrauten, dem jetzt zurückgetretenen FDP-Bundesgeschäftsführer Carsten Reymann, während dessen Zeit im Bundesfinanzministerium irgendwie gemauschelt und diesem zu einträglicher Verbeamtung verholfen. Eine Behauptung, die schlicht falsch ist. Das müssen die Spiegel-Redakteure sehr schnell selbst einsehen und einen Nachsatz zumindest in der Online-Variante des Textes anhängen.
Der Titel des aktuellen Spiegel.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











