In Friedrichshafen in Baden-Württemberg wurde ein 15-jähriger Tunesier mit einem Messer im Gesicht verletzt. Am Donnerstagabend war es gegen 19:30 Uhr laut Mitteilung der Polizei zu einem Streit zwischen dem Jugendlichen und einem 16-jährigen Syrer gekommen. Der syrische Jugendliche griff den anderen mit einem Messer an und verletzte ihn an der Wange.
Der tunesische Jugendliche konnte flüchten, soll aber über mehrere Hundert Meter von dem Syrer verfolgt worden sein. Ein Zeuge gab an, die beiden getrennt zu haben. Der Täter konnte wegrennen. Der verletzte 15-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht und dort wegen der „leichteren Gesichtsverletzungen“ behandelt, wie die Polizei schreibt. Es wurden Ermittlungen wegen versuchten Totschlags gegen den Syrer eingeleitet – das schwere Gewaltverbrechen war jedoch nicht das einzige innerhalb der letzten Tage.
Am Samstagabend kam es in Berlin-Westend zu einem schweren Raubüberfall, bei dem das Opfer mit einem Messer verletzt wurde und im Krankenhaus notoperiert werden musste. Lebensgefahr bestand laut der Polizei jedoch nicht. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen mehrere unbekannte Männer den 24-Jährigen auf einem Parkplatz am Messedamm angesprochen, ihn dann ausgeraubt und mit einem Messer in den Bauch gestochen haben. Der Verwundete schleppte sich in die Wartehalle des Zentralen Omnibusbahnhofs, wo Fahrgäste Polizei und Rettungsdienst informierten.
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