Die Methode Correctiv: Wie die Fernandes-Story das Land hinters Licht führte

vor 3 Monaten

Die Methode Correctiv: Wie die Fernandes-Story das Land hinters Licht führte
Bildquelle: Apollo News

Nach jetzigem Kenntnisstand hat der Schauspieler und Moderator Christian Ulmen in seiner Ehe mit Collien Fernandes keine sexualisierten Deepfakes seiner damaligen Ehefrau verschickt. „Zum einen gibt es Menschen, die Deepnudes von mir online gestellt haben, zum anderen gibt es die pornografischen Videos, die der Täter unter meiner Identität verschickt hat. Hierüber haben uns Männer informiert, die die Echtheit dieses Profils anzweifelten”, sagte Fernandes auf Nachfrage gegenüber Nius.

Doch in der aktuellen Berichterstattung wird das Gegenteil behauptet – und das ist politisch von erheblicher Bedeutung. Der Fall wird derzeit von Politikern und Aktivisten aufgegriffen, um den Ruf nach einer schärferen Regulierung des Internets zu verstärken, insbesondere im Hinblick auf Deepfakes. Bundesjustizministerin Hubig hat bereits angekündigt, ein entsprechendes Gesetz voranzutreiben.

Fernandes schilderte im Rahmen einer Spiegel-Story, dass Ulmen in ihrem Namen über Jahre hinweg Fake-Profile im Internet betrieben haben soll. Über diese Profile soll er sexuelle Chats geführt und pornografisches Material verschickt haben. Die Aufnahmen sollen demnach Frauen zeigen, die Fernandes lediglich „täuschend ähnlich sehen”. Dass Ulmen im Rahmen dessen Deepfakes versendet haben soll, wird jedoch nicht behauptet.

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