Wie herrlich doch die Mühlen der europäischen Bürokratie mahlen! Mit einem Schreiben – so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk und so herzlich wie ein Steuerbescheid – hat das Komitee für öffentliche Gesundheit (SANT) des Europäischen Parlaments meine Anfrage nach Einsicht in einige – nennen wir es mal – „leicht brisante“ Dokumente abgeschmettert.
Aber lassen Sie mich die Geschichte von Anfang an erzählen.
Bereits mit Antritt meines Mandates im Europäischen Parlament war mir klar, dass ich meine Nase in die sagenumwobenen Covid-Impfstoffverträge stecken möchte. Aller Warnungen zum Trotz begann ich, meine Fühler auszustrecken und Kontakte zu knüpfen. Zur Einhaltung des korrekten „Dienstweges“ wurden einige Mails und Gespräche in dieser Angelegenheit vorweg verschwendet.
In einer Anwandlung von Naivität und Vertrauen in die Transparenz europäischer Institutionen bemüßigte ich mich in dieser Sache sodann im Februar 2025 mittels eines höflichen Schreibens an den ehrenwerten Vorsitzenden des SANT-Komitees. Mein Anliegen? Zugang zu einer Reihe unverfälschter Dokumente – unter anderem Kaufverträge und Vorab-Vereinbarungen mit Impfstoffherstellern wie BioNTech-Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Co. –, allesamt aus der heißen Phase der Corona-Zeit.
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