Eine aktuelle Umfrage der Unternehmensberatung Simon-Kucher unter 240 hochrangigen Managern gibt erschreckende Einblicke: Demnach gab rund ein Drittel (31 Prozent) der in Deutschland verantwortlichen Führungskräfte an, Produktionskapazitäten derzeit gezielt in außereuropäische Regionen zu verlagern oder dort auszubauen.
Weitere 42 Prozent erklärten, ihre Investitionen verstärkt in andere europäische Länder zu verlagern oder geplante Projekte in Deutschland vorerst auf Eis zu legen. Hintergrund der sich zunehmend abzeichnenden Verlagerungswelle sind vor allem die schlechten Rahmenbedingungen am Wirtschaftsstandort Deutschland. Dazu zählen hohe Energie- und Lohnkosten, eine übermäßige Bürokratie sowie eine erhebliche Steuerbelastung –Faktoren, die vielen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit entziehen.
Eine der größten Belastung für die heimische Wirtschaft ist die ausufernde Bürokratie. Unternehmen müssen eine Vielzahl umfangreicher administrativer Vorgaben erfüllen – von Dokumentations- und Meldepflichten über komplizierte Genehmigungsverfahren bis hin zu diversen Berichtspflichten.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











