Die israelische Marine hat innerhalb von 12 Stunden 42 Boote aufgebracht, die unter dem Vorwand, Gaza zu helfen, versucht haben, in israelische Hoheitsgewässer einzudringen. Dabei sind 470 Personen aus mehreren europäischen Ländern, darunter auch Mitglieder des EU-Parlaments, festgenommen worden. Verletzt wurde niemand – außer das internationale Seerecht. Ein Blick in die Bestimmungen und Regularien hätte die „Aktivisten“ und ihre Komplizen belehrt: Sie haben gegen geltendes Recht verstoßen.
Jedes Land, das an ein Meer angrenzt, kontrolliert seine „Territorialgewässer bis 12 Seemeilen“. Israel hat damit das Recht, seine unmittelbaren Mittelmeerküsten vor Haifa, Ashdod, Tel Aviv und der Gaza-Grenze zu kontrollieren. Im Süden auch in Eilat am Roten Meer (Golf von Akaba).
Das beinhaltet auch Schutzmaßnahmen durch Marine und Küstenwache. Die „Palästina-Flotilla“ mit ihren 42 Schiffen war damit ein angekündigtes, unerlaubtes Eindringen in israelische Hoheitsgewässer. Damit hat Israel das Recht auf „Abfangen verdächtiger oder unautorisierter Schiffe“.
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