In der Gemeinde Porrentruy im Schweizer Kanton Jura durften seit Anfang Juli nur noch Schweizer Staatsangehörige sowie Personen mit Wohnsitz oder Arbeitsbewilligung in der Schweiz das örtliche Freibad besuchen. Hintergrund waren wiederholte Zwischenfälle mit Pöbeleien, Belästigungen und Gewalt durch Ausländer. Nun zieht die Gemeinde eine erste Bilanz.
Der zuständige Gemeindeverband bewertet die Maßnahme positiv. Lionel Maître, politisch Verantwortlicher für den Freizeitbereich, erklärte gegenüber der Zeitung Le Quotidien Jurassien: „Die Einheimischen haben ihr Schwimmbad zurückerobert. Nun haben wir dort wieder Ruhe und Gelassenheit.“
Die Besucherzahlen geben den Betreibern recht. Laut dem Bericht wurden im Sommer 818 Saisonabonnements verkauft – doppelt so viele wie im Vorjahr. Zudem verzeichnete das Bad rund 40.000 Tageseintritte, nach etwa 37.000 im Jahr 2023.
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