Die Rückkehr Russlands zur Biennale in Venedig sorgt international für Kritik. Dieses Jahr soll das Land erstmals seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine wieder teilnehmen.
Venedig gilt als die Stadt der Begegnungen schlechthin. Seit Jahrhunderten kommen hier Händler, Reisende, Diplomaten und seit 1895 auch Künstler zusammen. Zwischen Kanälen und Palazzi entsteht alle zwei Jahre ein globales Forum der Kunst: die Biennale di Venezia.
Die Seufzerbrücke verbindet den Dogenpalast mit den Prigioni, während Gondeln durch den Kanal fahren. Aufnahme während der 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig.
Die Entscheidung der Biennale, Russland 2026 wieder teilnehmen zu lassen, hat eine Welle der Kritik ausgelöst. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha und Kulturministerin Tetjana Bereschna bezeichneten die Zulassung russischer Künstler zu internationalen Veranstaltungen als „inakzeptabel“ und forderten die Organisatoren auf, ihre Entscheidung zu überdenken. Litauen nennt den Schritt „abscheulich“. Auch aus dem Europäischen Parlament kommt Protest. 26 Europaabgeordnete aus verschiedenen Fraktionen wandten sich in einem offenen Brief an Biennale-Präsident Pietrangelo Buttafuoco und verlangten eine Rücknahme der Einladung.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











