Das Bündnis Sahra Wagenknecht. Gibt es das noch? Eine Frage, die sich zumindest den Bewohnern der Bundesländer stellt, in denen die Partei von Oskar Lafontaine seiner Frau nicht im Landtag sitzt. Trotz einer glänzenden Ausgangslage hatte das BSW im Februar den Einzug in den Bundestag verpasst. Auch weil es in den Landtagen, in denen es vertreten ist, der „Brandmauer“ huldigt, gegen deren Existenz es Wagenknecht vor gut anderthalb Jahren vermeintlich gegründet hat.
In einem seltsamen Bündnis ist dem Bündnis nun eine Schlagzeile geschenkt worden: „Die Bürokratie für Unternehmen erreicht ein Rekordniveau, ist so schlimm wie noch nie!“ Veröffentlicht hat das die Bild. Der Springer-Verlag promotet also die Amerika-Kritikerin und ehemalige Chefin der Kommunistischen Plattform in der PDS. Besagte Kommunistische Plattformerin inszeniert sich als Schutzpatronin der deutschen Wirtschaft. Und wenn jetzt Friedrich Merz (CDU) noch ein Versprechen einhält, muss das Raum-Zeit-Kontinuum ein für alle Mal zerstört sein.
Die dazugehörigen Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt, das eine Sonderauswertung für die Wagenknechts vorgenommen habe. Demnach ist die Zahl der Informationspflichten der Unternehmen in den letzten sechs Jahren von 11.400 auf 12.300 Pflichten gestiegen. Das habe die Bürokratiekosten von 50 auf 64 Milliarden Euro im Jahr ansteigen lassen.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











