„Hier hat es einem ehemaligen Ministerpräsidenten wirklich gut geschmeckt und die Bedienung war sehr freundlich“
Die Worte, die Bodo Ramelow am Montag mit einem Bild von sich selbst nebst einem Teller Suppe auf Facebook postete, klingen auf den ersten Blick wie tausende andere belang- und harmlose Beiträge, die täglich durch die sozialen Medien flattern. Doch dieses Posting ist ein klarer Seitenhieb unter der Gürtellinie, die der aktuelle Bundestagsvizepräsidenten seinem Amts-Vorgänger und -Nachfolger als Ministerpräsident von Thüringen mitgibt.
Ramlow spielt mit seinen Worten auf folgenden Vorfall hin: Der frühere thüringische Ministerpräsident Thomas Kemmerich wurde jüngst beim Versuch, in einem Restaurant in Weimar mit seinem Sohn essen zu gehen, nicht bedient. Auf seine Nachfrage habe der Kellner geantwortet: „Wir bedienen Sie hier nicht – weil Sie Thomas Kemmerich sind.“
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