Was der Volksmund sagt, ist meistens klug, und oft ist es auch noch wahr. Zum Beispiel dieser Satz: „Man kann nicht gut denken, gut lieben, gut schlafen, wenn man nicht gut gegessen hat.“ Einfach formuliert, aber einfach auf den Punkt.
Wenn man das Ergebnis einer neuen Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale kennt, wird das Sprichwort wahrer als wahr. Denn: Die Preise im Supermarkt ziehen weiter an, und viele Haushalte kommen kaum hinterher. Die Befragung von Forsa zeigt, wie stark steigende Lebensmittelpreise die Menschen belasten – und warum der Frust wächst. Besonders für einkommensschwächere Haushalte wird der Alltag zur Rechenaufgabe, während Politik und Wirtschaft um Verantwortung ringen.
Für mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (68 Prozent) sind Lebensmittel der Bereich, in dem sie Preisanstiege am deutlichsten spüren.
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