Wie geht es nach der Bundestagswahl weiter? Das war die zentrale Frage in der ARD-Sendung hart aber fair. Moderiert wurde der Abend, wie immer, von Louis Klamroth. Zu Gast waren unter anderem der CDU-Politiker Philipp Amthor, der Noch-Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt und die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Die Gäste hatten offenbar ein besonderes Bedürfnis, über die AfD zu sprechen, die Partei war in der Sendung allerdings nicht vertreten.
Das Wahlergebnis der AfD sei für die Union laut Amthor ein „absolutes Ärgernis“. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schloss Amthor, wie es die Parteilinie vorgibt, aus, warnte aber gleichzeitig vor einer „Brandmauer“ zur AfD-Wählerschaft. Diese bestehe mehrheitlich aus „ganz normalen Leuten aus der Mitte der Gesellschaft“, die man nicht verlieren dürfe. Auch Strack-Zimmermann sah in der AfD keine politische Alternative, sondern eine Partei, die nur anklage, aber keine Lösungen biete. Die AfD werde in den nächsten Jahren als „Hardcore-Opposition“ agieren, sie sei nun kein „Rand mehr“, sondern wirklich „Hardcore“, so Strack-Zimmermann.
Realitätsschock bei »hart aber fair«: Drei Wahlverlierer von SPD, FDP und Grünen sowie eine Linksjournalistin diskutieren realitätsfremd über die AfD, bevor die parteilose Bürgermeisterin der Ex-CDU-Hochburg Dillstädt in Thüringen der Runde erklärt, dass bei ihr im Ort niemand… pic.twitter.com/Rms5fhBrgq
NATO-GIPFEL: Ukraine, Russland, Iran! Streit mit Trump? Bündnis zittert vor USA I WELT LIVESTREAM










