Die 100-Teilnehmer sprechen sich für mehr Schulden aus – wieder Politiker darunter

vor mehr als 1 Jahr

Die 100-Teilnehmer sprechen sich für mehr Schulden aus – wieder Politiker darunter
Bildquelle: Apollo News

„Ist die AfD eigentlich ein Problem für die Demokratie?“ – so hieß die Sendung des ARD-Formats Die 100 – Was Deutschland bewegt, die sich zu einem Skandal entwickelte. In der Show traten nämlich zahlreiche Laiendarsteller und Politiker auf, ohne als solche gekennzeichnet zu sein (Apollo News berichtete). Am Montagabend erschien dann eine neue Ausgabe unter dem Titel „Mehr Schulden, ja oder nein?“

Als die Frage zum ersten Mal gestellt wurde, stimmten 70 der Befragten zu. Nur 21 Personen waren dagegen, mehr Schulden aufzunehmen – der Rest positionierte sich in der neutralen Mitte und war noch unentschlossen. Das extreme Ergebnis änderte sich auch im Verlauf der Sendung nur kaum. So stellten sich zum Abschluss der Sendung 68 der Teilnehmer weiterhin auf die Seite von neuen Schulden, 27 positionierten sich dagegen.

Unter den Befragten waren auch diesmal wieder Vertreter von Grünen und SPD, die nicht als solche gekennzeichnet waren. Bisher wurden bereits zwei der Teilnehmer identifiziert, die Parteimitglieder bei SPD oder Grünen sind. Besonders auffällig: Es waren gerade diese Teilnehmer, die sich in der Sendung für die Lockerung oder Abschaffung der Schuldenbremse aussprachen. So auch Emily Rödel, die mehr Schulden forderte. Sie wird als „Minijobberin“ vorgestellt, die auch „ehrenamtlich tätig“ ist. Nicht erwähnt wird, dass sie bei den Jusos Fulda aktiv ist.

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