DGB bestätigt Angriff auf Pressefreiheit in Gießen

vor 7 Monaten

DGB bestätigt Angriff auf Pressefreiheit in Gießen
Bildquelle: Tichys Einblick

Lange hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) geweigert zuzugeben, dass auf seinen Veranstaltungen kritische Journalisten in ihrer Arbeit gestört, behindert und entfernt werden. Nach den Vorfällen in Gießen sagte ein anonymer Sprecher des DGB Hessen Thüringen der FAZ: „Den zu ‚Tichys Einblick‘ gehörenden Personen sei ‚aufgrund störenden Verhaltens‘ der Verbleib im ‚unmittelbaren Versammlungsbereich untersagt‘ worden. Diese sogenannte ‚ordnerische Tätigkeit‘ stelle keinen Eingriff in die Pressefreiheit dar.“ Diese sei „zu jeder Zeit gewahrt worden“.

Jetzt behauptet der Anonymus des DGB: „Es habe Hinweise zum Umgang mit Filmaufnahmen ohne klaren Medienbezug“ gegeben. Was darunter zu verstehen ist, bleibt offen. Eine Nachfrage seitens der Zeitung ist nicht zu erkennen. Bereits während der Veranstaltung hatte Team-Leiter Maximilian Tichy unter Vorlage seines Presseausweises um Auskunft gebeten und wurde, wie aus den Videos erkennbar ist, rüde abgebügelt und ohne Begründung dem Druck von DGB-Schlägern ausgesetzt, die das Team bei seiner Arbeit behinderten und vom Platz drängten.

Darüberhinaus stellt sich die Frage, warum sie auf das TE-Team im Backstage-Bereich losgingen, nachdem das TE-Team seine Anfrage nach einem Interview gestellt hatte. Zudem bleibt die Frage, warum der Ordnerdienst des DGB als Bedrohungsinstrument gegen die Journalisten von TE eingesetzt wurde, körperliches Abdrängen des Kameramanns inklusive.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel