Im Durchschnitt sind die deutschen Gasspeicher an diesem Mittwoch noch zu 35 Prozent gefüllt. Deutlich schlechter sieht es ausgerechnet am größten Speicherstandort der Bundesrepublik aus. Im niedersächsischen Rehden werden aktuell nur noch zehn Prozent der Kapazität ausgeschöpft. Eigentlich sollten es am 1. Februar laut Gasspeicherfüllstandsverordnung dreimal so viel, nämlich 30 Prozent, sein.
Der Gasspeicher in Rehden ist mit knapp 3,9 Milliarden Kubikmetern Arbeitsgasvolumen der größte unterirdische Erdgasspeicher Deutschlands und einer der größten in Westeuropa. Sein Volumen entspricht rund einem Fünftel der deutschen Gesamtspeicherkapazität. Auf ihrer Webseite wirbt die Betreibergesellschaft entsprechend mit dem Slogan „GROSS. GRÖSSER. REHDEN.“
An dem Standort kreuzen sich mehrere Erdgasleitungen. Deswegen spielt der Speicher „eine zentrale Rolle für die Versorgungssicherheit Deutschlands und Europas“, schreibt der Betreiber Securing Energy For Europe (SEFE). SEFE war bis 2022 unter dem Namen Gazprom Germania Teil des gleichnamigen russischen Gaskonzerns und wurde im Zuge der Energiekrise vom deutschen Staat übernommen.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











