In seiner Sendung „Kalenderblatt“ berichtet der Deutschlandfunk über Proteste gegen den Vietnamkrieg vor 60 Jahren – und erwähnt auch die Tötung eines Studenten im Jahr darauf. Dass der Schütze Polizist war, wird gesagt – nicht aber, dass er für die Stasi spitzelte.
Am 5. Februar 1966 kam es in West-Berlin bei Studentenprotesten gegen den Krieg der USA in Vietnam zu Ausschreitungen – Anlass für den Deutschlandfunk (DLF), in seiner Rubrik „Kalenderblatt“ Tom Schimmeck an das Ereignis erinnern zu lassen. Schließlich habe es sich um den Auftakt zur Studentenbewegung gehandelt, die Protestformen amerikanischer Vietnamkriegsgegner übernahm: Go-ins, Sit-ins, Kongresse, Demos.
Die Demonstranten, die damals noch die Politik, die Polizei und sogar die Universitäten und die öffentliche Meinung (Medien) gegen sich hatten, wurden als „Krawallstudenten“, „Polit-Gammler“ und „politische Wirrköpfe“ bezeichnet. Gegen Ende der knapp fünfminütigen Sendung macht der DLF einen großen Sprung nach vorn, zur berüchtigten Demo gegen den Schah am 2. Juni 1967. Letzter Satz:„Während in der Oper die ‚Zauberflöte‘ gegeben wird, erschießt ein Polizist den Studenten Benno Ohnesorg, die Studentenbewegung radikalisiert sich.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











