US-Vizepräsident J.D. Vance hat in einem Interview mit dem Sender Fox News seine Kritik an Europa erneuert. Der Kontinent laufe Gefahr, mit seiner Migrationspolitik „zivilisatorischen Selbstmord zu begehen“, sagte Vance. Er warf den europäischen Staaten vor, nicht in der Lage oder nicht bereit zu sein, ihre Grenzen zu kontrollieren. Zudem würden sie die freie Meinungsäußerung ihrer Bürger einschränken.
Vance bezog sich dabei besonders auf Deutschland und die hohe Zahl an Migranten. Hierzulande würden Millionen Einwanderer aus Ländern einreisen, „die kulturell völlig unvereinbar mit Deutschland sind“. Sein Fazit: „Deutschland wird sich selbst getötet haben“. Vance betonte zugleich: „Ich hoffe, dass es das nicht tut, weil ich Deutschland liebe und möchte, dass Deutschland gedeiht.“
Vance wies Kritik zurück, seine Aussagen könnten Antiamerikanismus in Europa befeuern. Europa sei eine „großartige Zivilisation und „offensichtlich einen großartigen Verbündeten der Vereinigten Staaten“, doch die Probleme mit der Redefreiheit und die Grenzpolitik seien besorgniserregend. „Wie viele der Menschen, die unkontrolliert und ungeprüft nach Europa kommen, schaffen es schließlich in die Vereinigten Staaten von Amerika?“, fragte Vance.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











