Deutschland und Italien wollen ihre Zusammenarbeit bei Verteidigung und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit deutlich vertiefen. Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterzeichneten bei Regierungskonsultationen in Rom eine Vereinbarung, die mehr gemeinsame Rüstungsprojekte sowie zusätzliche militärische Übungen beider Streitkräfte vorsieht.
Konkret sollen beide Seiten unter anderem Kooperationen bei der Drohnenproduktion sowie in Bereichen wie Flug und Raketenabwehr, Marineschiffe und Unterwassersysteme prüfen. Ebenfalls im Blick sind Projekte zur elektronischen Kampfführung und zu Luftkampfsystemen.
Neben der Verteidigungsagenda wurde auch eine aktualisierte Fassung eines bereits 2023 vereinbarten Aktionsplans unterzeichnet. Der Plan umfasst ein breites Spektrum: von innerer Sicherheit und Migration bis hin zur Zusammenarbeit beim kulturellen Erbe.
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